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Stabiler Arbeitsmarkt - stabile Schattenseiten

 

Stuttgart, 01. März 2019. Fast alle Kennziffern des Arbeitsmarktes weisen eine positive Tendenz aus, aber – abgesehen von der allgemeinen Eintrübung der wirtschaftlichen Entwicklung - die positive Entwicklung hat auch eine Kehrseite. Die Zahlen der älteren, der behinderten, der ausländischen Arbeitslosen und die Zahl der Unterbeschäftigung sinken gegenüber dem Vorjahr langsamer als die Zahl der allgemeinen Arbeitslosigkeit. Insgesamt 437.802 Menschen, 306.606 erwerbsfähige Leistungsberechtigte und 131.196 nicht erwerbsfähige Angehörige, vor allem Kinder und Jugendliche, sind auf die Unterstützung durch Hartz-IV-Leistungen angewiesen.

 

Die Zahl der Unterbeschäftigten – derer, die krank oder in Maßnahmen, aber eigentlich auch arbeitslos sind, fällt mit 281.153 deutlich höher aus als die der registrierten Arbeitslosen, und die Zahl der Arbeitssuchenden ist mit 375.640 Menschen fast doppelt so hoch wie die der registrierten Arbeitslosigkeit. Darüber hinaus hat die Unterbeschäftigung im SGB II sowohl absolut wie anteilsmäßig einen besonders hohen Anteil. Im SGB II werden 14.676 Personen über 58 Jahren nur deshalb nicht als Arbeitslose gezählt, weil ihnen die Jobcenter seit mehr als einem Jahr kein Arbeitsangebot machen konnten, und diese Zahl ist gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat leicht gestiegen.

Anlage



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